Das Sommerloch

20.August.2007

hat mich verschlungen und es gibt eigentlich nichts, was in irgendeiner Weise erwähnenswert wäre.

Halt doch, der Höhepunkt des heutigen Tages war und wird bleiben, daß mich nach langer Zeit mein Chef in meiner Amtsstube besucht hat. Nicht etwa, daß er sich im Ansatz dafür interessiert hätte, ob und was hier gearbeitet würde, sondern weil er schlicht und einfach einen Tschick von mir schnorren wollte, den er sich dann in aller Gemütlichkeit auf´m Lokus reingezogen hat.

Ja, da wären wir also mittenmang wieder beim Leitmotiv unseres blogs, dem Leerlauf bei Vater Staat. Und glaubt mir, es ist nicht immer leicht darüber zu schreiben, wenn sich nichts aber auch garnichts tut. Tja, so sitz´ ich hier und kann wegen 42 Wochenstunden auch garnicht anders und warte darauf, daß die durch unsere Verwaltungsakte Belasteten allmählich wieder von Mallorca oder Antalya zurückkehren.

Hab schon ernsthaft darüber nachgedacht, mir ein Hobby zuzulegen, welchem man im Büro nachgehen kann. Socken und Schals häkeln ist aber nicht mein Ding und eine Modelleisenbahn aufstellen auch nicht. Da kommt dann auch wieder der Chef , will mitspielen und geht einem auf den Sack. Also liebe blog-Leser, ich bitte um konstruktive Anregungen diesbezüglich.

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2 Antworten to “Das Sommerloch”

  1. Der Dicke Says:

    ich habs mal mit fliegenkunstwerken probiert. ich hab dabei die während der sommermonate erlegten büroeigenen flügeltiere auf einem weißen blatt trappiert und dann mit vielsagenden stempelschriftzügen wie zum beispiel „eingegangen am“ eingerahmt. hatte zwar was krankes, aber nach ein paar stunden und zwei toten poppenden fliegen auf dem bild unserer (damals noch nicht) bundeskanzlerin hab ich dann doch so laut lachen müssen, dass die kollegen aufgeschreckt aus den büros liefen um zu schauen, was da los ist. die fotos müßten noch irgendwo auf der festplatte schlummern… 😉

  2. deroberamtsrat Says:

    Herzlichen Dank für den Vorschlag, der mir bei meiner gewissen Neigung zum Skurrilen und leicht Abseitigen durchaus entgegenkommt. Leider bin ich hier von lauter Pharisäern und wenig humorlosen Gestalten umgeben, denen, so fürchte ich, jegliche Einfühlungsbereitschaft in dergleichen Absonderlichkeiten abgehen würde. Muß am hohen Frauenanteil hier liegen und ich würde wahrscheinlich einen Ruf als Strolch oder Kindermörder abbekommen, wenn ich sowas hier machen würde. Für´s erste werde ich die Zeit mit dem Elektronik-Conrad Katalog totschlagen, den ich gestern bei unserem gut sortierten Zeitschriftenhändler in der Mittagspause mitgenommen hab. Er hat ihn mir mit einem breiten Grinsen in eine schwarze Plastiktüte eingepackt und gemeint: “ damit nicht die Kollegen auch mit reinschauen wollen“. Das war diskret gemeint, hat´s aber auch nicht besser gemacht. danach haben alle gemeint, ich komm mit Schweinkram – Magazinen vom Erotikshop zurück.


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